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Ein vollständiger Leitfaden zur täglichen Wartung von Servorobotern in Spritzgießmaschinen

05.09.2025

Ein vollständiger Leitfaden zur täglichen Wartung Spritzgießmaschine Servoroboter: 6 Kernschritte zur Verlängerung der Gerätelebensdauer um 30 %

In Spritzguss-Produktionslinien Servoroboter Servoroboter in Spritzgießmaschinen bilden das Herzstück der Automatisierung. Ihre Betriebsstabilität bestimmt maßgeblich Produktionseffizienz, Produktqualität und Wartungskosten. Branchenstatistiken zufolge kann eine standardisierte tägliche Wartung die Ausfallrate von Servorobotern um über 40 % senken und ihre Lebensdauer um 30 % verlängern. Vernachlässigt man die Wartung jedoch, kann dies zu schwerwiegenden Problemen wie Roboterblockaden, Positionsabweichungen und Servomotorausfällen führen, was durchschnittliche Produktionsausfälle in Höhe von mehreren zehntausend Yuan pro Tag zur Folge hat. Dieser Artikel erläutert systematisch die täglichen Wartungsschritte für Servoroboter in Spritzgießmaschinen – von grundlegenden Inspektionen bis hin zu umfassenden Wartungsarbeiten – und bietet Anwendern eine praxisnahe und umsetzbare Anleitung.

Dreiachsiger, einarmiger, einteiliger Roboterarm.jpg

I. Vorbereitung vor der Wartung: Sicherheit und Werkzeuge gewährleisten

Sicherheit hat bei allen Wartungsarbeiten oberste Priorität. Der Servoroboter einer Spritzgießmaschine ist ein hochpräzises mechatronisches Gerät. Unsachgemäße Bedienung kann zu mechanischen Quetschungen, Kurzschlüssen und anderen Gefahren führen. Daher sind folgende Vorbereitungen unerlässlich:

Geräteabschaltung und Stromabschaltung: Schalten Sie den Hauptschalter des Roboters aus und trennen Sie das Steuerkabel zur Spritzgießmaschine, um sicherzustellen, dass der Roboter vollständig stromlos ist. Falls der Roboter mit einem Not-Aus-Schalter ausgestattet ist, drücken Sie diesen und verriegeln Sie ihn, um ein versehentliches Auslösen zu verhindern.

Sicherheitshinweis und Absperrung: Bringen Sie ein Warnschild „Wartungsarbeiten – Betrieb verboten“ um den Roboter an. Verwenden Sie Sicherheitszäune oder Warnbänder, um den Arbeitsbereich abzusperren und Unbefugten den Zutritt zu verwehren.

Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien: Bereiten Sie die Spezialwerkzeuge gemäß der Wartungscheckliste vor, darunter einen Inbusschlüsselsatz, Kreuz- und Schlitzschraubendreher, einen Drehmomentschlüssel, eine Fettpresse, ein staubfreies Tuch, Alkohol, Rostschutzmittel und Schmierstoff (verwenden Sie den im Gerätehandbuch angegebenen Typ, z. B. Lithiumfett oder Getriebeöl). Legen Sie außerdem ein Wartungsprotokoll an, um die Inspektionsergebnisse zu dokumentieren.

Datenverifizierung: Ziehen Sie das Betriebshandbuch und die Wartungsanweisungen des Roboters zu Rate, um die Wartungsparameter für jede Komponente (z. B. Anzugsmoment der Schrauben, Schmierintervalle und Ölsorte) zu bestätigen und so eine unsachgemäße Wartung aufgrund falscher Parameter zu vermeiden.

II. Instandhaltung der mechanischen Struktur: „Grundlegende Instandhaltung“ der Kernkomponenten

Die mechanische Struktur ermöglicht die präzisen Bewegungen des Roboters und umfasst Komponenten wie Arm, Gelenke, Führungen und Saugnäpfe. Die tägliche Wartung sollte sich auf vier Kernbereiche konzentrieren: Reinigung, Schmierung, Festziehen und Verschleißprüfung.

1. Arme und Gelenke: Vermeidung von Blockaden und Geräuschen

Reinigung: Wischen Sie Kunststoffreste, Öl und Staub von der Oberfläche des Arms mit einem staubfreien, mit etwas Alkohol angefeuchteten Tuch ab. Reinigen Sie insbesondere die Gelenke, da sich dort leicht Verunreinigungen ansammeln, die die Rotation behindern können.

Schmierung: Füllen Sie die Gelenklager gemäß Bedienungsanleitung mit dem vorgeschriebenen Fett (z. B. Hochtemperatur-Lithiumfett). Verwenden Sie beim Einfetten mit einer Fettpresse das Fett langsam einspritzen, bis es gleichmäßig aus den Lagerspalten austritt (übermäßige Fettverschmutzung vermeiden). Falls das Gelenk über einen Schmierölkreislauf verfügt, prüfen Sie diesen auf freien Durchfluss und füllen Sie das Schmiermittel bis zum vorgeschriebenen Stand nach.

Anziehen und Prüfen: Prüfen Sie mit einem Drehmomentschlüssel die Schrauben und Muttern der Verbindung auf Spiel (ziehen Sie sie mit dem im Handbuch angegebenen Drehmoment an, z. B. 25–30 Nm für M8-Schrauben). Achten Sie bei der Drehung der Verbindung auf ungewöhnliche Geräusche, Schwergängigkeit oder Spiel. Sollten Lagerverschleiß oder übermäßiges Spiel festgestellt werden, tauschen Sie die betroffenen Teile umgehend aus.

2. Führungsschienen und Gleiter: Sicherstellung der Betriebsgenauigkeit

Reinigung: Die Führungsschienen sind das Herzstück der Linearbewegung des Roboters. Entfernen Sie mit einer Bürste Eisenspäne und Kunststoffpartikel von der Oberfläche der Führungsschienen. Wischen Sie anschließend mit einem fusselfreien, mit Führungsschienenreiniger angefeuchteten Tuch alte Schmiermittelreste und Verschmutzungen von den Führungsschienen und Gleitflächen ab. Schmierung: Tragen Sie Führungsschienenöl gleichmäßig entlang der gesamten Führungsschiene auf (wir empfehlen die Verwendung eines verschleißfesten Führungsschienenöls mit mittlerer Viskosität, z. B. 32 oder 46). Bewegen Sie den Gleiter nach dem Auftragen 2-3 Mal manuell hin und her, um sicherzustellen, dass das Schmiermittel die Kontaktfläche der Führungsschiene gleichmäßig bedeckt. Falls das System über eine automatische Schmierung verfügt, überprüfen Sie den Ölstand und den Öldruck der Schmierpumpe sowie die Einhaltung des eingestellten Schmierintervalls (z. B. einmal pro Betriebsstunde).
Verschleißprüfung: Prüfen Sie die Oberfläche der Führungsschiene auf Kratzer, Poren oder Rost. Messen Sie mit einer Fühlerlehre das Spiel zwischen Schlitten und Führungsschiene. Beträgt das Spiel mehr als 0,1 mm, kann dies zu Positionsabweichungen des Roboters führen und den Austausch von Schlitten oder Führungsschiene erforderlich machen. 3. Endeffektoren: „Kritische Kontaktpunkte“ zur Anpassung an Produktionsanforderungen

Endeffektoren (wie Saugnäpfe und Greifer) kommen in direkten Kontakt mit spritzgegossenen Produkten und erfordern je nach Typ eine spezifische Wartung:

Saugnäpfe: Prüfen Sie die Saugnäpfe auf Beschädigungen und Alterungserscheinungen (z. B. Oberflächenrisse oder nachlassende Elastizität). Ist die Saugkraft unzureichend, reinigen Sie die Saugnäpfe von Staub und Öl oder ersetzen Sie sie durch neue. Prüfen Sie außerdem die Vakuumleitungen auf Undichtigkeiten (dies lässt sich feststellen, indem Sie die Öffnung des Saugnapfs verschließen, die Vakuumpumpe starten und beobachten, ob der Vakuummesser einen stabilen Wert anzeigt). Ziehen Sie die Rohrverbindungen fest und ersetzen Sie verschlissene Dichtungen.

Greifer: Entfernen Sie Kunststoffreste von den Greiferflächen und prüfen Sie die Zähne auf Verschleiß (Rutschen des Greifers beim Greifen des Produkts kann auf Verschleiß hindeuten). Tragen Sie eine kleine Menge Schmiermittel auf die Antriebszylinderstange des Greifers auf und prüfen Sie den Zylinder auf Undichtigkeiten und Leichtgängigkeit.

III. Wartung der elektrischen Anlage: Kurzschlüsse und Signalausfälle vermeiden

Das elektrische System des Servoroboters einer Spritzgießmaschine, einschließlich Schaltschrank, Servomotoren, Sensoren und Kabel, ist das „Nervenzentrum“ der Anlage. Die Wartung sollte sich auf Isolierung, Verbindungen und Wärmeableitung konzentrieren, um elektrische Ausfälle und damit verbundene Ausfallzeiten zu vermeiden.
1. Schaltschrank: Trocken und gut belüftet halten
Reinigung und Staubentfernung: Nach dem Ausschalten die Schaltschranktür öffnen und den Staub im Inneren mit einem Föhn (Kaltluftstufe) oder einer Bürste entfernen. (Achten Sie besonders auf Staubablagerungen an Schützen, Relais und Wechselrichtern, um Kurzschlüsse und unzureichende Wärmeableitung zu vermeiden.) Touchscreen und Tastenfeld an der Innenseite der Schaltschranktür mit einem staubfreien Tuch abwischen, um die Bedienoberfläche sauber zu halten.
Verdrahtungsprüfung: Prüfen Sie alle Verdrahtungsklemmen auf lockere Verbindungen (ziehen Sie diese gegebenenfalls mit einem Schraubendreher fest). Untersuchen Sie die Kabelisolierung auf Anzeichen von Alterung oder Beschädigung (z. B. Vergilbung oder Risse). Beschädigte Kabel mit Isolierband umwickeln oder ersetzen. Prüfen Sie außerdem die Zuverlässigkeit der Erdung (der Erdungswiderstand sollte unter 4 Ω liegen), um Geräteausfälle durch statische Elektrizität oder Kriechströme zu vermeiden. Prüfung der Wärmeabfuhr: Lüfter und Kühlkörper im Schaltschrank sind entscheidend. Reinigen Sie die Lüfteroberfläche, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten (bei ungewöhnlichen Geräuschen oder Stillstand des Lüfters diesen umgehend austauschen). Prüfen Sie den Kühlkörper auf Verstopfungen. Bei hohen Umgebungstemperaturen (z. B. in einer Spritzgusswerkstatt über 35 °C) ist eine zusätzliche Kühlung (z. B. durch eine Industrieklimaanlage) erforderlich.

2. Servomotor: Kernleistungs-„Zustandsüberwachung“

Aussehen und Temperatur: Prüfen Sie die Oberfläche des Servomotors auf Öl und Staub und das Motorgehäuse auf Verformungen oder Risse. Berühren Sie vor der Inbetriebnahme das Motorgehäuse, um die normale Betriebstemperatur zu prüfen (im Normalbetrieb überschreitet die Temperatur in der Regel 60 °C nicht. Eine zu hohe Temperatur kann auf Überlastung, Lagerschäden oder unzureichende Wärmeableitung hindeuten).

Verkabelung und Isolierung: Prüfen Sie die Motorstromversorgung und die Encoderverkabelung auf festen Sitz und Beschädigungen des Encoderkabels. Prüfen Sie das Encoderkabel auf Beschädigungen (das Encodersignal beeinflusst die Positioniergenauigkeit direkt, und Kabelbeschädigungen können zu einer Fehlausrichtung des Roboters führen). Messen Sie mit einem Multimeter den Isolationswiderstand der Motorwicklungen (der Phasenisolationswiderstand sollte größer als 10 MΩ sein), um Kurzschlüsse und damit verbundene Motorschäden zu vermeiden. Ungewöhnliche Geräusche und Vibrationen: Starten Sie den Roboter und achten Sie während des Betriebs auf ungewöhnliche Geräusche (z. B. Brummen oder Quietschen) des Servomotors. Messen Sie die Motorvibrationen mit einem Vibrationsmessgerät (üblicherweise mit einer Amplitude von weniger als 0,05 mm). Starke Vibrationen können auf verschlissene Motorlager oder einen Unwuchtrotor hinweisen, was eine Demontage und Reparatur erforderlich macht.

3. Sensoren und Schalter: Signalgenauigkeit sicherstellen

Positionssensoren (z. B. Lichtschranken und Näherungsschalter): Reinigen Sie den Sensorkopf (um zu verhindern, dass Staub den Sensor blockiert und zu Fehlinterpretationen des Signals führt). Prüfen Sie die Montageposition des Sensors auf Versatz (zur Kalibrierung kann ein Maßband verwendet werden). Testen Sie mit einem Multimeter das Ausgangssignal des Sensors (beispielsweise gibt ein NPN-Sensor im Ruhezustand ein High-Signal und im Messzustand ein Low-Signal aus), um die Signalstabilität sicherzustellen.

Endschalter: Die Endschalter des Roboters (z. B. der Nullpunkt- und die Endpositionsschalter) sind für die Sicherheit von entscheidender Bedeutung. Betätigen Sie den Schalter manuell, um zu überprüfen, ob er das Ansteuersignal ordnungsgemäß abschaltet (wenn der Endschalter ausgelöst wird, …). Roboter S(sollte sofort stoppen). Falls der Schalter nicht richtig funktioniert, tauschen Sie die Kontakte oder den gesamten Schalter aus.

IV. Wartung von Servosystemen: Die zentrale Garantie für präzise Steuerung

Das Servosystem (einschließlich Servoantrieb, Encoder und Servomotor) bestimmt die Bewegungsgenauigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit des Roboters. Die Wartung sollte sich auf die Stabilität seiner Parameter, seinen Zustand und seine Wärmeableitung konzentrieren.

1. Servoantrieb: Parameter und Status überprüfen

Parameterprüfung: Überprüfen Sie mithilfe des Bedienfelds des Antriebs oder einer an einen Computer angeschlossenen Debugging-Software, ob die Servoparameter (z. B. Positions- und Geschwindigkeitsregelung, Drehmomentbegrenzung usw.) mit den Werkseinstellungen übereinstimmen. Falsche Parameteränderungen können zu Instabilität führen. Roboter MBewegungen (wie Jitter und Überschwingen). Falls die Parameter abnormal sind, stellen Sie die Werkseinstellungen wieder her und führen Sie den Debugging-Vorgang erneut durch.

Statusüberwachung: Überprüfen Sie nach dem Einschalten des Antriebs den auf dem Bedienfeld angezeigten Statuscode, um sicherzustellen, dass er normal ist (z. B. „00“ für Standby, „01“ für Betrieb). Wenn ein Fehlercode angezeigt wird (z. B. „E02“ für Überstrom, „E05“ für Encoderausfall), schlagen Sie im Handbuch nach, um die Ursache zu ermitteln. (Beispielsweise kann Überstrom auf einen Motorkurzschluss oder eine Überlastung hinweisen, während ein Encoderausfall auf einen schlechten Kabelkontakt hindeuten kann.)

Wartung der Wärmeableitung: Servoantriebe erzeugen im Betrieb erhebliche Wärme. Reinigen Sie die Kühlöffnungen und -rippen auf der Antriebsoberfläche, um eine ungehinderte Wärmeableitung zu gewährleisten. Prüfen Sie den Lüfter des Antriebs auf einwandfreie Funktion. Sollte der Lüfter defekt sein, tauschen Sie ihn umgehend aus, um ein Abschalten des Antriebs aufgrund von Überhitzung zu verhindern.

2. Encoder: Die Kalibrierung ist entscheidend für die Positionsgenauigkeit.

Reinigung und Anschluss: Der Encoder ist das Herzstück der Positionierung und Navigation des Roboters. Prüfen Sie, ob das Encodergehäuse dicht ist, um das Eindringen von Staub und Öl zu verhindern. Reinigen Sie den Signalkabelstecker des Encoders und schließen Sie ihn wieder an, um einen zuverlässigen Kontakt zu gewährleisten. Lose Signalkabel sind eine häufige Ursache für Positionierungsfehler.

Nullpunktkalibrierung: Falls der Roboter Positionsungenauigkeiten aufweist (z. B. versetzte Greifpositionen), führen Sie eine Nullpunktkalibrierung des Encoders durch. Bewegen Sie den Roboter manuell in die Position des mechanischen Ursprungs und führen Sie über das Bedienfeld oder die Debugging-Software eine Nullpunktkorrektur durch. Wiederholen Sie den Kalibrierungstest 3–5 Mal, um sicherzustellen, dass der Positionsfehler im zulässigen Bereich liegt (üblicherweise innerhalb von ±0,02 mm).

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V.Wartung pneumatischer Systeme: Das „stabile Fundament“ der Kraftübertragung
Die Endeffektoren und Hilfsbewegungen (wie das Öffnen und Schließen des Trichters) der meisten Servoroboter für Spritzgießmaschinen Sie sind auf pneumatische Systeme angewiesen. Die Wartung sollte sich auf die Sicherstellung einer sauberen Druckluftversorgung, intakter Komponenten und freier Rohrleitungen konzentrieren.

1. Luftaufbereitungseinheit: Sicherstellen, dass Filtration, Druckregelung und Schmierung vorhanden sind.

Luftfilter: Öffnen Sie das Filterablassventil, um Kondenswasser abzulassen (empfohlen 1-2 Mal täglich, in feuchter Umgebung häufiger). Nehmen Sie das Filterelement regelmäßig (z. B. wöchentlich) heraus und spülen Sie es mit Druckluft durch (Verstopfungen können zu unzureichendem Luftstrom führen). Ersetzen Sie ein beschädigtes Filterelement durch ein neues (ein 5-µm-Filter wird zur Filterung von Verunreinigungen empfohlen).

Druckminderungsventil: Prüfen Sie den Ausgangsdruck des Druckminderungsventils auf Stabilität (typischerweise 0,4–0,6 MPa, je nach Anforderungen des Stellantriebs anpassen). Bei starken Druckschwankungen den Ventileinsatz zur Reinigung ausbauen und etwas Druckluftfett auftragen. Prüfen Sie außerdem die Genauigkeit des Manometers. Ist das Manometer defekt, muss es ausgetauscht werden. Öler: Prüfen Sie den Ölstand im Öler (Druckluftöl, z. B. ISO VG32, nachfüllen) und stellen Sie die Ölnebelmenge ein (typischerweise 1–2 Tropfen Öl pro 1000 l Luft). Zu wenig Ölnebel kann zu Verschleiß an Zylinder und Magnetventil führen, zu viel Öl kann Ölverschmutzungen verursachen.

2. Zylinder und Magnetventil: "Gewährleistet reibungslosen Betrieb"

Zylinder: Prüfen Sie den Zylinderkörper auf Undichtigkeiten (geben Sie Seifenwasser auf die Kolbenstange und den Zylinderkopf und achten Sie auf Blasenbildung). Prüfen Sie die Oberfläche der Kolbenstange auf Kratzer und Rost (falls vorhanden, schleifen Sie sie mit feinem Schleifpapier ab und tragen Sie Rostschutzmittel auf).

VI. Geben Sie eine kleine Menge Schmiermittel auf die Verbindung zwischen Kolbenstange und Zylinderkopf, um ein reibungsloses und ungehindertes Aus- und Einfahren des Zylinders zu gewährleisten.

Magnetventil: Reinigen Sie die Oberfläche des Magnetventils von Staub, prüfen Sie die Verkabelung auf festen Sitz und betätigen Sie den manuellen Knopf, um die Leichtgängigkeit des Ventilkegels zu überprüfen. Bewegt sich der Ventilkegel nur langsam, kann er klemmen und muss dann demontiert, gereinigt oder ausgetauscht werden. Prüfung und Dokumentation nach der Wartung: Regelkreismanagement zur Vermeidung von Auslassungen

Nach Abschluss der oben genannten Wartungsschritte ist ein geschlossener Regelkreis (Leerlauftest → Lasttest → Parameteraufzeichnung) erforderlich, um sicherzustellen, dass der Roboter wieder normal funktioniert:

Leerlauftest: Schließen Sie die Stromversorgung an, lösen Sie den Not-Aus-Schalter und führen Sie den Roboter manuell durch, um grundlegende Bewegungen wie Heben, Einfahren und Drehen auszuführen. Beobachten Sie, ob alle Komponenten reibungslos funktionieren und ob ungewöhnliche Geräusche auftreten. Überprüfen Sie die Positioniergenauigkeit des Servosystems (z. B. ob der Wiederholfehler im Normbereich liegt) und die Druckstabilität des pneumatischen Systems.

Lasttest: Installieren Sie ein Spritzgussteil, um reale Produktionsszenarien zu simulieren, und lassen Sie den Roboter 10–20 Zyklen lang laufen. Prüfen Sie die Greifstabilität des Endeffektors (z. B. ob der Saugnapf undicht ist oder der Greifer durchrutscht). Überwachen Sie Stromstärke und Temperatur während des Betriebs, um sicherzustellen, dass sie im Normbereich liegen (die Stromstärke des Servomotors sollte 80 % der Nennstromstärke nicht überschreiten). Wartungsdokumentation: Füllen Sie das Formular „Wartungsdokumentation für Servoroboter von Spritzgießmaschinen“ aus und dokumentieren Sie darin Wartungsdaten, Wartungsarbeiten, ausgetauschte Teile (z. B. Saugnäpfe, Filterelemente und Schmierfette), Testdaten (z. B. Positionierfehler und Motortemperatur), alle festgestellten Probleme und deren Behebung. Dies erleichtert die Nachverfolgung und die regelmäßige Wartungsplanung.

VII. Wartungszyklen und häufige Missverständnisse

1. Wartungszyklen wissenschaftlich planen

Tägliche Wartung: Reinigen Sie den Roboterarm und den Endeffektor, überprüfen Sie den Luftfilterablauf und testen Sie den Leerlaufbetrieb des Roboters.

Wöchentliche Wartung: Gelenke und Führungsschienen schmieren, Schrauben auf festen Sitz prüfen und den Schaltschrank von Staub befreien.

Monatliche Wartung: Überprüfen Sie den Isolationswiderstand des Servomotors, kalibrieren Sie den Nullpunkt des Encoders und tauschen Sie das Filterelement aus.

Vierteljährliche Wartung: Die Dichtungen des pneumatischen Systems gründlich prüfen, das Fett an den Servoantriebs- und Motorlagern erneuern und den Erdungswiderstand prüfen.

Jährliche Wartung: Kernkomponenten (wie Führungsschienen, Gleitstücke und Servomotorlager) demontieren und auf Verschleiß prüfen sowie alternde Kabel und Dichtungen ersetzen.
2. Vermeiden Sie häufige Wartungsirrtümer

Irrtum 1: Mehr Schmierstoff ist besser – Übermäßige Schmierung kann das Produkt verunreinigen, Verbrauchsmaterialien verschwenden und aufgrund des erhöhten Widerstands die Betriebsgenauigkeit des Roboters beeinträchtigen.

Irrtum 2: Leichte Geräusche ignorieren – Leichte Geräusche in Gelenken und Motoren können frühe Anzeichen von Verschleiß sein. Werden sie nicht umgehend behoben, können sie zu Bauteilschäden und Maschinenstillstand aufgrund von Reparaturen führen.

Irrtum 3: Sicherheitsmaßnahmen werden nicht beachtet – Wird die Stromzufuhr während Wartungsarbeiten nicht unterbrochen, kann dies zu mechanischen Quetschungen und Kurzschlüssen führen. Die Abschalt-, Stromabschalt- und Warnprozeduren sind unbedingt einzuhalten.

Irrtum 4: Verwendung von Standard-Ersatzteilen – Ersatzteile wie Servomotorfett, Führungsschienenöl und Saugnäpfe müssen in der Bedienungsanleitung des Geräts angegeben sein. Standard-Ersatzteile können aufgrund mangelnder Kompatibilität zu Geräteausfällen führen.

Abschluss

Die tägliche Wartung von Servorobotern für Spritzgießmaschinen umfasst weit mehr als nur Reinigung und Schmierung; sie ist ein systematischer Prozess, der Sicherheitsvorschriften, Bauteileigenschaften und präzise Steuerung integriert. Durch die Befolgung der sechs in diesem Artikel beschriebenen Kernschritte können Anwender standardisierte Wartungsverfahren etablieren und so reaktive Reparaturen in präventive Maßnahmen umwandeln. Dies reduziert nicht nur Produktionsausfälle durch Geräteausfälle, sondern ermöglicht dem Roboter auch langfristig einen stabilen und effizienten Betrieb. Wichtig: Die Investition in die Wartung ist stets geringer als die Reparaturkosten und die Verluste durch Stillstandszeiten.